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 Kurbelwellenlager

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kiwi

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PostSubject: Kurbelwellenlager   Wed Jan 06, 2010 11:18 am

Hallo zusammen,

schon öfters habe ich vom Atlas Motoren gehört, die durch einen Lagerschaden an der Kurbelwelle liegen geblieben sind.
Ein zerlegter Motor von mir zeigt auch erste Anzeichen von einem defekten
Lager an der Kurbelwelle auf!

Was sind die Ursachen dafür?

Gibt es Lösungsansätze dieses Risiko zu vermindern?

Danke für eure Infos
Bruno
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FRRRanky

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PostSubject: Re: Kurbelwellenlager   Wed Jan 06, 2010 5:10 pm

kiwi wrote:

schon öfters habe ich vom Atlas Motoren gehört, die durch einen Lagerschaden an der Kurbelwelle liegen geblieben sind.
Ein zerlegter Motor von mir zeigt auch erste Anzeichen von einem defekten
Lager an der Kurbelwelle auf!

Aus Interesse: welches Lager?

Frank
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kiwi

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PostSubject: Re: Kurbelwellenlager   Fri Jan 08, 2010 3:56 pm

Hallo Frank,

Bei dem angegriffenen Lager an der Kurbelwelle handelt es sich um das Hubzapfenlager.

Die Kurbelwelle muss zerlegt und ausgemessen werden.
Mit dem neuen Lager sollte wieder für einige Jahre Ruhe sein.

Ich habe von Thomas gehört, dass er an seiner Gespann-Atlas einen Feinfilter zwischen Motor und Kühler angebracht hat.
Kann mir aber nicht genau vorstellen was das ist, noch wie da ein Filter dazwischen gebaut werden kann.

Hoffe, dass er mir darauf antwortet.

Bruno
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FRRRanky

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PostSubject: Re: Kurbelwellenlager   Fri Jan 08, 2010 11:23 pm

kiwi wrote:
Hallo Frank,
Ich habe von Thomas gehört, dass er an seiner Gespann-Atlas einen Feinfilter zwischen Motor und Kühler angebracht hat.
Kann mir aber nicht genau vorstellen was das ist, noch wie da ein Filter dazwischen gebaut werden kann.

ja, das ist so, einfach in die flexiblen Oelleitungen einbauen.
Ich mach das vor Marokko auch. Antworten tut er sicherlich


Frank
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atlas600gespann




PostSubject: Kurbelwellenlager und Ölfilter   Wed Feb 10, 2010 10:27 pm

Hallo!

Ich habe zwar auch schon von defekten Kurbelwellenlagern gehört, habe aber trotz inzwischen mehreren hundertausend Kilometern auf meinen diversen Atlanten noch nie einen solchen Schaden gehabt. Vermutlich wurden die Motoren im kalten Zustand zu hoch gedreht, hatten zu hohe Dauerdrehzahlen oder sonst eine der üblichen verdächtigen Schadensursachen.

Ich habe meine Atlasmotoren jedesmal sofort mit einem externen Ölfilter ausgerüstet. Bei den Solos habe ich die Patrone (Guzzi-Filter) in ein ehemaliges Dieselfiltergehäuse von Bosch geschraubt und das ganze unterhalb des Tanks an die Dreiecksverstärkung des Rahmens geschraubt. Dazu mussten dort zwei Löcher gebort werden. Nach Anbringen der Patrone habe ich die Steigleitung vom Motor zum Kühler getrennt, neue Leitungen mit neuen Anschlüssen versehen und den Filterausgang mit dem Kühlereingang verbunden. Die Ölpumpe des Motors liefert ausreichend Volumen für die Ölversorgung. Der Druck des Kreislaufs liegt bei warmem Motor im Standgas unter 0,5 bar, was dem rollengelagerten Motor aber ziemlich egal ist. Ich hatte die Patrone auch schon einmal an der vorderen unteren linken Motorhalterung angebracht. Das geht genaus, sieht nur etwas martialisch aus und könnte zu einem Problem werden, wenn die Schöne umfällt.

Hat schon jemand eine Lösung für die Einlassgummis am Zylinderkopf gefunden? Ich habe zwar auf 500er Vergaser mit angepaßten Düsen umgebaut, habe aber festgestellt, dass der Doppelvergaser weniger Sprit verbraucht und vermutlich auch etwas mehr Leistung freisetzt.

Viel Spaß beim Basteln und denkt immer daran: Die Bellas möchten auch gefahren werden.

Thomas
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kiwi

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PostSubject: Re: Kurbelwellenlager   Thu Feb 11, 2010 12:30 pm

Hallo Thomas,

mit deinen Aussagen zu den Kurbelwellenlager magst du recht haben. Ich habe auch keine Angst, beim neu zusammengebauten Motor. Schwierig ist es nur, wenn du eine gebrauchte Atlas kaufst bei der du nicht weisst, wie der Vorbesitzer damit umgegangen ist! Dies ist wohl der springende Punkt bei den meissten. Die Überlegung mit dem externen Filter ist sehr gut, und ich werde mir überlegen auch so was zu integrieren.
Danke für den guten Tipp.

Zu den Einlassgummis am Zylinderkopf gibt es eine Lösung von Stefan Huber.
Zitat von Ihm:
Von den Vergaserstutzen haben wir jetzt die ersten Muster gefertigt. Sie sehen auch ganz gut aus. Ich habe Dir ein paar Bilder angehängt.
Es fehlen noch die, dazugehörigen Kunststoff Isolierplatten. Die machen wir nächste Woche.
Nächste Woche hole ich meinen Motor bei OCT ab und werde dann die Stutzen mal testen.
Das war die gute Nachricht.

Die schlechte Nachricht ist, das der Aufwand für die Fertigung gewaltig ist,
so das bei einer Fertigung von 5 Sätzen, Kosten von 360 Euro pro Satz entstehen.
Soviel wird wohl kaum ein Atlasfahrer dafür ausgeben.

Gruss
Bruno
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